CantaMare - Pop und Jazz
CantaMare - Pop und Jazz

Standing Ovations für Vivid Voices und CantaMare im Pumpwerk

Zum Schluss gab es Standing Ovations: Mit Oliver Gies' schönem Arrangement von "Die Gedanken sind frei" endete das Doppelkonzert von CantaMare und Vivid Voices am 14. April 2018 im Wilhelmshavener Pumpwerk. 340 Besucher genossen zwei Stunden a-cappella-Gesang auf hohem und höchstem Niveau. Der Hochschulchor aus Hannover hat nicht nur beim Deutschen Chorwettbewerb Bestplatzierungen ersungen.

Vivid Voices, das sind Musikstudenten und einige Altgediente, die stimmlich und atmosphärisch eine hervorragende Aufführung bieten, so auch bei "Friends in concert"  im Pumpwerk. Improvisationen, gecoverte Songs und Eigenarrangements gehörten zum Programm, das von der Chorleiterin, der Hochschuldozentin  Claudia Burghard, die das Ensemble seit neun Jahren leitet, zusammengestellt wurde. Mit ihrer charmanten Art wussten Burghard und die rund 45 jungen Leute das Publikum schnell für sich einzunehmen.

 

CantaMare unter Leitung von Susanne Siefken übernahm wieder den ersten Teil des Konzertes. Mit "Human" von Rag'n'Bone Man, arrangiert von Oliver Gies und dem erst von wenigen Chören gesungenen "Nature Boy" im Arrangement von Anders Edenroth für die Real Group steckten zwei neue Perlen im Programm. Doch auch Line Groths Arrangement von "Wenn ich ein Vögleich wär/Kommt ein Vogel geflogen" schwebte wieder musikalisch schön durch den Raum. Bei "Probier's mal mit 'nem Bass" von den Wise Guys hatten die Bässe endlich einmal die Hauptrolle - zum Vergnügen der Zuhörer.

 

Per Bahn und Schienenersatzverkehr gelangten die Hannoveraner nach Wilhelmshaven, wo ihnen, kaum dass sie aus dem Bus ausgestiegen waren, die gute Nordseeluft auffiel. Die CantaMare-mitglieder hatten ein üppiges Bufett vorbereitet, und so gestärkt ging es in den Soundcheck. Und für das eine oder andere Bier nach dem Konzert in der Pumpwerk-Gastronomie reichte die Grundlage ebenfalls.

 

Für Vivd Voices stand nach dem schönen Abend fest: Nach Wilhelmshaven kommen sie gern wieder. Die Gastgeber freut's.

 

Papenburg war's wieder wert

Wie kann man die Stücke so singen, dass der Funke beim Publikum überspringt? Diese Frage stellt sich bei jedem neuen Stück - und bei den alten nicht minder. Detailarbeit ist gefragt, und der unterzog sich der Chor CantaMare einmal mehr bei seinem jährlichen Seminar in Papenburg. Stimmbildnerin Maren Böll aus Bremen arbeitete zusammen mit Chorleiterin Susanne Siefken an den Macken, die mal mehr und mal weniger offensichtlich zutage traten. Ob Klangfarbe, richtiges Auszählen oder das lautliche wie inhaltiche Textverständnis - viele Faktoren ergeben ein stimmiges Hörbild. Dabei haben es die teils komplexen neuen Stücke in sich, wie das Arrangement von Anders Edenroth des Klassikers "Nature Boy", der 1948 von Eden Ahbez komponiert wurde; daran arbeitete sich der Chor in besonderer Weise ab. 

Das gute Essen und der gesellige Teil dieser Seminare tragen ihren Teil dazu bei, dass am Schluss alle sagen: Papenburg war die Reise wieder einmal wert.

Die Bad Boys bei ihrem Auftritt am 23. September 2017 in der Banter. Kirche.

Chor im Groove: Mit Glory Voices und Bad Boys Publikum begeistert

Susanne Siefken leitete den Popchor CantaMare.

Ein begeistertes Publikum in der ausverkauften Banter Kirche in Wilhelmshaven feierte am 23. September 2017 CantaMare und seine beiden Gastchöre, die Glory Voices aus dem Wilhelmshavener Stadtteil Voslapp und die Bad Boys, der Barberschop-Männerchor aus Dortmund. Chor im Groove - so war das gemeinsame Konzert überschrieben, und ein mitreißender Rhythmus bestimmte tatsächlich diesen Abend.

Die Glory Voices legten mit ihren schwungvollen Gospels vor und heizten die fröhliche Konzertstimmung schon gewaltig an. Solisten im Wechsel mit dem Chor bestimmten den Klang, und gern klatschte das Publikum mit. Anna-Rabea Pacheco leitete den Gesang, der mit internationalen Preisen ausgezeichnete kubanische Jazz-Pianist Jorge Luis Pacheco begleitete die Glory Voices geschmeidig am Klavier oder klopfte mit dem Gitarren-Korpus den Rhythmus.

Den zweiten Konzertteil gestaltete CantaMare als gastgebender Chor. Unter Leitung von Susanne Siefken zeigten die Sängerinnen und Sänger, dass man musikalisch auf sie zählen kann: "Count On Me", ein noch recht junger Hit im Arrangement von Oliver Gies, der auch "So soll es bleiben" des Pop-Duos "Ich & ich" für Chor setzte, gefiel ebenso wie "Einfach so" des Liedermachers Philipp Poisel und das groovige Carbow-Arrangement "Take the Pressure Down" des Sängers John Farnham aus den Achtzigern.  "Butterfly" von der finnischen Gruppe Rajaton beschloss den Part von CantaMare.

Nach einer Pause gehörte der zweite Konzertteil den Männern der Bad Boys aus Dortmund unter Leitung von Dr. Hans Frambach. Als reiner Barbershop-Chor gegründet, singen die hervorragend gestimmten Dortmunder heute auch Popsongs, Gospels und Swing-Titel. Zum Teil sechs- bis achtstimmig boten sie stimmliche Bandbreite vom tiefsten Bass zu höchsten Tenorstimmen. Enge Harmonik, viel und gut einstudierte Choreografie mit viel Witz zeichneten den Auftritt der Bad Boys aus. Umwerfend komisch spielten die Herren aus dem Ruhrpott die "Drunken Sailors" im berühmten Shanty und machten daraus ein Hohelied der Chordisziplin - das Publikum geriet vor Verzückung ganz aus dem Häuschen.

Nach dem von Pastorin Stalling gesprochenen Segen sangen die drei Chöre gemeinsam den Gospel "He is always close to you". CantaMare-Vorsitzender Hartmut Siefken dankte der evangelischen Kirchengemeinde Bant für die Gastfreundschaft.

Anna-Rabea Pacheco und die Glory Voices

Helle Gesänge am Schwarzen Brack

Premiere für CantaMare und Premiere für Neustadtgödens: Der fröhliche Popchor aus Sande mit dem Meer im Namen legte erstmals im historischen Hafenort am Schwarzen Brack musikalisch an. Im Gemeindehaus am alten Deich veranstaltete CantaMare am 5. Mai 2017 in der Veranstaltungsreihe der Gemeinde Sande "Cultura Neustadtgödens" ein abendfüllendes Konzert.

 

Susanne Siefken gab den Kurs durch das Meer der Popmusik vor. Neue Hits sowie nationale und internationale Klassiker verzauberten in schicken und anspruchsvollen Arrangements das Publikum. Mehrere Chormitglieder moderierten humorvoll  durch das Programm, wobei der Bass in der zweiten Konzerthälfte eine Sonderrolle für sich beanspruchen durfte. "Probier's mal mit 'nem Bass" hatte Premiere bei CantaMare und kam, wen wundert's, super an. Kleine choreografische Einfälle lockerten den Auftritt optisch auf.

 

Beim Seminar für Vocal Jazz

Chorleiterin Susanne Siefken nahm, begleitet vom Vorsitzenden und Ehemann Hartmut, vom 9. bis 16. Juli 2017 am Seminar für Vocal Jazz, einem Förderungsprojekt des Deutschen Chorwettbewerbs, in Trossingen teil. In der Bundesakademie für musikalische Bildung trafen sich Chorleiter und Sänger von Chören, die am Wettbewerb teilnehmen werden und/oder sich in den vergangenen Jahren Preise geholt haben, mindestens aber auf sehr gutem Niveau singen. Auch aus dem europäischen Ausland waren einige Teilnehmer dabei. Neben dem künstlerischen Leiter Dr. Matthias Becker unterrichteten Katarina Henryson, bis zum Frühjahr 2017 Mitglied der schwedischen A-cappella-Gruppe "The Real Group", und Prof. Jim Daus Hjernoe von der Königlichen Musikakademie im dänischen Aalborg, außerdem Reinette van Zijtveld-Lustig und Michele Grifone als Stimmbildner.

Während Becker den Schwerpunkt seines Unterrichtes auf den Swing legte, gelang es Henryson, den Chor zu einem eigenverantwortlichen Wesen zu formen, das Beginn, Tempo, Phrasierung, Dynamik und Ende ohne Leitung fand.

Hjernoe betonte den Rhythmus, seine Unterteilung und die Bedeutung der unhörbaren Shape-Notes und verstand es, den  Chor mit Hilfe der von ihm miterfundenen Zeichengebung fürs Dirigat für seine improvisatorischen Einfälle zu nutzen bzw. einzelne Sänger oder Teile des Chores mit deren eigenen Improvisationen in das aufgeführte Stück einzubinden.

Nach intensiven Tagen des Musizierens, vielen Fachgesprächen und geselligen Runden kehrten die Siefkens voller neuer Anregungen nach Haus zurück.

 

 

Am Klang gefeilt

Vom 17. bis 19. März 2017 war der Popchor CantaMare wieder zu Gast in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte Papenburg, um mit Stimmbildfnerin Maren Böll aus Bremen am Klang zu feilen. Während es draußen wie aus Eimern regnete, floss den Sängerinnen und Sängern, die in fast kompletter Besetzung an dem Workshop teilnahmen, vor Begeisterung das Herz über. Denn es ist erstaunlich, wie jede(r) Einzelne bei dieser Gelegenheit über sich hinauswächst und sich der Gesamtklang des Chores verändert. Maren Böll verstand es auch diesmal wieder, mit sehr viel Einfühlungsvermögen die Verbesserungsmöglichkeiten des Chores und seiner einzelnen Sängerinnen und Sänger zu erkennen und ihnen über die kleinen stimmtechnischen Hürden zu helfen. Sie und Chorleiterin Susanne Siefken, aber auch die Mitglieder des Chores konnten am Schluss zufrieden mit dem sein, was man gemeinsam erarbeitet hatte. Redlich geschafft und von der hervorragenden Küche der HÖB genudelt, fuhr man fast schon beseligt nach Hause. 

 

Time after Time

Der Sommer ist gegangen, der Herbst gekommen: "Time after time", der 80er-Jahre-Hit von Cyndi Lauper, zählte zu den neuen Liedern des Pop- und Jazzchchores CantaMare, der am 30. September 2016  in der Christus- und Garnisonkirche Wilhelmshaven sein Publikum einmal mehr bezauberte. Der Chor unter der Leitung von Susanne Siefken sang ein abendfüllendes Programm auf Einladung der Kirchengemeinde. Zwei Drittel des Erlöses - es wurde am Ausgang eine Spende erbeten - ging an den Förderverein der Evangelischen Familienbildungsstätte. Das Publikum spendete nicht nur reichlich und stehend Applaus, sondern auch ein erkleckliches Sümmchen -  insgesamt 800 Euro. Sänger und Förderverein danken.

Sommerzeit-Konzert in Bockhorn

Ein fröhliches Konzert bot der Pop- und Jazzchor CantaMare im Frühsommer 2016 seinem Publikum in Bockhorn. In der schönen Hallenkirche mit ihrer wunderbaren Akustik machte es nicht  nur den Sängerinnen und Sängern viel Spaß, ihr Bestes an Gesang zu geben, sondern auch dem Publikum zuzuhören. Das zeigte sich auch in der großzügigen Kollekte von rund 640 Euro, die zur Hälfte dem Verein Schlüsselblume für dessen Beratungsarbeit gespendet wird. Die Schlüsselblume kümmert sich um Opfer sexueller Gewalt in Wilhelmshaven und Friesland. Allen Gebern sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

 

Das nächste Konzert gibt der Chor am am Abend des 30. September in der Christus- und Garnisonkirche Wilhelmshaven, dann zugunsten der Evangelischen Familienbildungsstätte. Die genaue Uhrzeit steht noch nicht fest.

 

www.schluesselblume.net

 

Volles Haus im Pumpwerk bei "Friends in concert" mit CantaMare und dem Bonner Jazzchor im Rahmen des A-cappella-Festivals. Foto: Axel Biewer

"Friends in concert" beim A-cappella-Festival: CantaMare und Bonner Jazzchor begeistern Publikum im Pumpwerk

Susanne Siefken und Sascha Cohn, die Leiterinnen von CantaMare und dem Bonner Jazzchor, und Mitglieder der Chöre. Foto: Axel Biewer
CantaMare mit lässiger Pose. Foto: Axel Biewer

360 Zuhörer im ausverkauften Pumpwerk am 23. April 2016: Im Rahmen des A-cappella-Festivals, in  dem sich sonst die Profis die Klinke in die Hand gaben, wie die Real Group aus Schweden, das Calmus-Ensemble aus Leipzig, Maybebop aus Hannover, die Wise-Guys aus Köln oder zuletzt Onair, geben sich "Friends in concert" die Ehre: CantaMare hat den Bonner Jazzchor zu Gast.

Ein tolles Konzert in familiärer Atmosphäre, das Publikum ist hingerissen, und von der Leistung und Begeisterung ist auch der Rezensent der "Wilhelmshavener Zeitung" angetan. Er schreibt:

"Sascha Cohn, die Leiterin des Bonner Jazzchores, war nach einem stimmungsvollen A-cappella-Abend gemeinsam mit dem Sander Chor "CantaMare" nicht nur voll des Lobes über das Publikum, sondern auch über das Buffet, das den Sängern vor dem Konzert in der Garderobe kredenzt worden war. Offensichtlich mit gutem Erfolg, nimmt man die Leistungen, die auf der Pumpwerk-Bühne vor ausverkauftem Haus geboten wurden.

Den ersten Teil des Konzerts bestritten die Sander unter Leitung von Susanne Siefken. Gleich mit dem ersten Titel, "A Heart in New York" von Simon & Garfunkel, deutete "CantaMare" an, wo die Stärken des Chores liegen: trefflich die Artikulation, ausgewogen und schön das Klangbild. Entsprechend heftig war der Applaus.

Susanne Siefken hatte mit den etwa 40 Sängerinnen und Sängern für das gemeinsame Konzert mit "dem Vorbild" (dem Bonner Jazzchor) ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, an dessen zweiter Stelle gleich ein Ohrwurm stand: "Haus am See" von Peter Fox. Dieses humorvolle Lied passt deshalb gut zu "CantaMare", weil auch die Moderationen von Susanne Siefken mit trockenem Humor gewürzt waren.  Nimmt man das Fazit von Pumpwerk-Moderator Helmut Bär, dann war daraus ein denkwürdiges Konzert worden.

Bei "CantaMare" hatten daran auch Solisten Anteil: Michel Theilen bei "Try to remember" (das bei dem Chor unter dem Arbeitstitel "Alzheimer Song" fungiert) und Sheila Heyartz in "When I fall in love". Beide Solisten imponierten mit einem exquisiten Timbre. Bei "Rama lama" schließlich durfte der Chor klanglich weit ausholen, beschwingt "Butterfly", eindrucksvoll auch "Die Gedanken sind frei" in der Version von Oliver Gies und sensationell gut gesungen "Engel" von der Heavy Metal-Gruppe Rammstein im Arrangement von Oliver Gies. Ja, "CantaMare" kann auch die Kunst der Fuge.

Im zweiten Teil bewiesen Sascha Cohn und ihr Bonner Jazzchor, warum sie für die Sander ein Vorbild sind. Der Chor erzeugt nicht nur ein transparentes Klangbild (Give us a little love), sondern ist variabel, was die Klangfarben und Stimmungsbilder betrifft sowie rhythmisch perfekt. Klingt das non-verbale "Var Februar" geheimnisvoll, so geraten die Sänger bei "Mad World" kurz in Ekstase. Bei "Dream Garden" wird man an das unkonventionelle Lebensgefühl der Hippies erinnert, die Solistin Jelena Potschka von "Kaleidoskop Heart" verfügt über einen engelsgleichen Sopran und "Here is the life" von "Vocaline" kommt mit großer Intensität über die Rampe. Dabei gibt Sascha Cohn nicht nur die Töne und das Tempo vor, sondern inspiriert die Sänger durch ihr körperbetontes Dirigat.

Zum Schluss der Höhepunkt in Quadrophonie: Auf der Bühne und an mehreren Stellen im Zuschauerraum postiert, singen beide Chöre gemeinsam "Viva la Vida" von Coldplay - eine Demonstration suggestiven A-cappella-Gesanges. Das Publikum tobte."

Advent mit CantaMare

Zweimal konnte man den Popchor CantaMare im Advent 2015 erleben: Am Sonnabend vor dem 4. Advent sang der Chor in der Nordseepassage, Wilhelmshavens Einkaufstempel in der City. Es war ein Auftritt mit Flashmob-Charakter: Das Laufpublikum blieb überrascht stehen und ließ sich von dem fröhlich-peppigen Adventsliedern und ein paar übrigen Popsongs begeistern.

Am 4. Advent gestaltete CantaMare zusammen mit dem Wilhelmshavener Männerchor und dem gemischten Volkschor ein Konzert in der Christus- und Garnsonkirche Wilhelmshaven. 

Konzert berührte die Seele - und öffnete die Spendenschatulle

Mit einem Konzert, das das Publikum ganz offensichtlich begeistert hat, stellte sich CantaMare am Sonntag, 31. Mai 2015, erstmals in der Friesischen Wehde vor. Der Popchor aus Sande sang in der großen evangelischen Cosmas- und Damian-Kirche Bockhorn, einem alten Backsteinbau mit wunderbarer Akustik. Die Zuhörer bedankten sich mit "standing ovations". Am Ausgang spendeten sie reichlich für die Telefonseelsorge des Kirchenkreises Wilhelmshaven-Friesland. Pastor Piesker hatte das Publikum begrüßt und freute sich, dass nicht nur Fans des Chores aus Wilhelmshaven und dem Jeverland erschienen waren, sondern auch viele Neugierige aus Bockhorn und Umgebung. Die Vorsitzende des Förderkreises der Telefonseelsorge Christhild Roberz bedankte sich beim Chor für die Unterstützung. Die Arbeit in der Telefonseelsorge werde ehrenamtlich verrichtet. Das Geld werde für Schulungsmaßnahmen und Ausstattungsmittel verwandt.

 

Neue im Vorstand

Die CantaMare-Mitglieder trafen sich am Dienstag, 3. März 2015, zur Jahreshauptversammlung. Dabei ging es im Wesentlichen um Neuwahlen.

Hartmut Siefken wurde im Amt des Vorsitzenden bestätigt, ebenso Frank Kreuer als stellvertretender Vorsitzender. Peter Peetz, dem die Kassenprüfer eine penibel genau geführte Kasse bescheinigten, wurde ebenfalls mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt als Kassenwart wiedergewählt. Miram Marx bleibt mit ebenso großem Vertrauensvorschuss Schriftführerin. Antje Peetz bleibt Beisitzerin - und Notenwartin. Neu in den Vorstand wurden Axel Homfeldt und Hauke Theiler als Beisitzer gewählt. Den bisherigen Beisitzerinnen Martina Müller und Angelika Schubert sprach Hartmut Siefken Dank für ihre zehnjährige engagierte Vorstandstätigkeit aus.

 

Workshop und Konzert mit der Gruppe Maybebop

Begeisterten das Publikum restlos: Sebastian, Sebastian, Jan, Lukas und Oliver von Maybebop. Foto: Axel Biewer

CantaMare und die deutschlandweit und international bekannte A-cappella-Gruppe Maybebop begeisterten am 28. Februar 2015 ihr Publikum im lange im Vorhinein ausverkauften Pumpwerk in einem gemeinsamen Konzert. Zuvor trafen sich die Profis und die ambitionierten Amateure im Sander Evangelischen Gemeindehaus zu einem Workshop, um an einigen Stücken des Chores noch einmal intensiv zu feilen – für die Sängerinnen und Sänger aus Friesland und Wilhelmshaven ein toller Tag mit musikalischen Aha-Erlebnissen. Und es gelang, ein Gutteil von dem Gelernten im anschließenden Konzert schon umzusetzen. Der Workshop wurde von der Oldenburgischen Landschaft aus Mitteln der Regionalbanken finanziell unterstützt.

Chorleiterin Susanne Siefken hatte den Chor auf das Konzert sehr gut vorbereitet. Schon in den Monaten zuvor hatte man sich Dozenten für Stimmbildung und Bühnenpräsentation „eingekauft“, um nicht nur im „eigenen Saft zu schmoren“. Das Ergebnis dieser monatelangen intensiven Arbeit an Stimme und Repertoire konnte sich am Konzertabend hören lassen. Der Chor zeigte sich gut gelaunt und bestens eingestimmt. Mit der „Perfekten Welle“ der Popgruppe „Juli“ im Arrangement von Oliver Gies erzeugte er die erste Welle der Begeisterung, mit „If You Leave Me Now“ von „Chikago“ erinnerte er an die 70er-Jahre, die Gruppe „Eternal“ war mit „I Wanna Be The Only One“ wiederum in einem Arrangement von Oliver Gies vertreten, „Fix You“ von „Coldplay“, „Haus am See“ von Peter Fox, „Das Rendezvous“ von Oliver Gies, „Butterfly“ von der finnischen Gruppe Rajaton und schließlich das Volkslied „Die Gedanken sind frei“ (Arrangement: Oliver Gies) gefielen mit ihren anspruchsvollen Arrangements, vom Chor engagiert, rhythmisch sicher, dynamisch ausdifferenziert und sauber intoniert „über die Rampe“ gebracht wurden.

Eine perfekte Show lieferte anschließend Maybebop ab. „Wünsch dir was“ lautete das Motto – am Schluss waren keine Wünsche offen geblieben. Die „bunten Vögel“ auf der Bühne begeisterten mit ihrem Charme, ihrem Witz, ihrer überschäumenden Spielfreude, ihren tollen Stücken, ihrer Musikalität und nicht zuletzt mit ihrer Schauspielkunst. Das Publikum genoss und amüsierte sich köstlich. Wie stets in ihrem Programm luden sie jemanden mit Mut aus dem Publikum ein, auf die Bühne zu kommen und mit ihnen seinen Lieblingssong zu singen. Michel Theilen, mit 16 Jahren jüngster Sänger bei CantaMare, aber stimmgewaltig und mit Soloauftrittserfahrung, überraschte und begeisterte die Maybebopper und das Publikum mit seiner gekonnten Interpretation von „Let Her Go“ des britischen Singer-Songwriters Passenger, die von den Profis dezent mit Begleitstimmen und Vocalpercussion begleitet wurde. Standing Ovations für Michel.

Zum Abschluss dieses langen Konzertabends sangen Chor und Maybebop ein von Gies verswingtes „Ade zur guten Nacht“.

Mancher Maybebop-Fan lernte bei dieser Gelegenheit, wie Gesangverein heute funktioniert. Und mancher treue CantaMare-Freund ist jetzt auch Maybebop-Fan.

Oliver Gies probt im Workshop mit Cantamare. Foto Axel Biewer
Susanne Siefken, Chorleiterin von CantaMare, mit Oliver Gies beim Workshop. Foto: Axel Biewer
Sebastian Schröder gibt den CantaMare-Sängern Hinweise. Foto: Axel Biewer

GDF Suez spendet 500 Euro

Zu den glücklichen Empfängern einer Zuwendung aus Mitteln des Bürgerfonds des Kraftwerkbetreibers GDF Suez gehört auch der Chor CantaMare. So erhielt die Chorgemeinschaft jetzt 500 Euro für "Stimmtraining". Das Geld wird zweckentsprechend eingesetzt. Die nächsten Stimmbildungsseminare sind schon terminiert.

Chorleiterin Susanne Siefken und Vorstandsmitglied Antje Peetz nahmen die Spende auf einer Veranstaltung am 19. März 2015 im Kraftwerk entgegen. Das Unternehmen hatte alle Antragsteller eingeladen. Im Rahmen einer schönen Veranstaltung wurden die bedachten Projekte vorgestellt. Insgesamt schüttete der Bürgerfonds auch in diesem Jahr wieder 50.000 Euro für kulturelle und andere gemeinnützige Zwecke aus.

Der Chor sagt auch auf diesem Wege herzlichen Dank.

Bühnenpräsenz geübt

Was macht das gute Erscheinungsbild eines Chores aus? Diese Frage stellte sich der Chor CantaMare auf einem Workshop in seinen Probenräumen in Sande. Als Fachfrau eingeladen hatten die Sängerinnen und Sänger die gelernte Clownin Annemie Missine aus Aachen (in der Mitte links bei der Demonstration einer Körperwahrnehmungsübung). Sie weiß, was einen wirkungsvollen Auftritt ausmacht, wie Gesten und Blicke wirken. Sie wird mehrere Male im Jahr von Chören gebucht, um an der Bühnenpräsenz zu arbeiten. Chorleiterin Susanne Siefken lernte sie auf einer Chor-Woche in Bald Waldsee kennen.

Der Workshop mit Annemie Missine im November 2014 war intensiv und anstrengend, aber die Arbeit lohnte sich. Jede(r) Einzelne nahm etwas für seinen eigenen Auftritt auf der Bühne mit. Doch es ging auch um das gesamte Erscheingungsbild des Chores und um seine Aufstellung zu bestimmten Liedern. Denn der Chor ist, wie sein Publikum weiß, kein regungsloser Block. Wie er steht und sich bewegt, kann Wort und Gesang "szenisch" unterstreichen.

Vor einigen Monaten bereits studierte der Chor mit der jeverschen Tanzpädagogin Susanne Winter eine Choreografie zum Lied "Haus am See" ein.

Schmetterlinge im Herbst

Riesiger Beifall nach einem tollen Konzert am 19. Oktober 2014 in der Christus- und Garnisonkirche Wilhelmshaven: Der Popchor CantaMare begeisterte sein Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm. Der Reinerlös wurde dem Förderverein der Evangelischen Familienbildungsstätte gespendet. Deren Vorsitzende Utta Dittrich und der Leiter der Familienbildungsstätte Rüdiger Schaarschmidt, bedankten sich für den Einsatz der Sängerinnen und Sänger.

Nachdem diese am Abend zuvor auf dem Jubiläum der Hospiz-Initiative Wilhelmshaven-Friesland wunschgemäß einige fröhliche Stücke zum besten gegeben hatten, zeigten sie sich einen Tag später wieder hervorragend aufgelegt. Kenner bescheinigten dem gewachsenen Ensemble nach dem Konzert, musikalisch einen großen Schritt nach vorn gemacht zu haben. Konzentriert, fast durchweg sehr sauber intoniert und rhythmisch im Gleichklang, dabei dynamisch ausdifferenziert ließ der Chor seine musikalischen Schmetterlinge fliegen. „Schmetterlinge im Herbst“ lautete das Motto des Konzerts. Der Song „Butterfly“ von Mia Makaroff von der finnischen Gruppe Rajaton hatte an diesem Abend bei CantaMare Premiere, ebenso „Die Gedanken sind frei“ im Arrangement von Oliver Gies, Spiritus rector der Gruppe Maybebop. (Foto: Dirk Wachholz)

CantaFabula beim Frauenfrühstück

Der Saal des jeverschen Schützenhofes war voll besetzt - nur mit Frauen. Das jährliche Frauenfrühstück, initiiert u. a. von Frauen aus der evangelischen Kirche, nimmt ein aktuelles Thema in den Blickpunkt. Den musikalischen Akzent setzte am 8. November 2014 CantaFabula, das Gesangs-Ensemble mit acht Mitgliedern aus dem Chor CantaMare.

Mit den drei Stücken "So kann es bleiben" von Ich & Ich, "Just The Way You Are" von Billi Joel und "Das Rendezvous" von Oliver Gies begeisterte CantaFabula sein mucksmäuschenstilles Publikum.

 

Mit Volldampf durch den Frühling       im Lokschuppen Jever

Ein ausverkauftes Haus und eine tolle Stimmung -- CantaMare wusste am 15. Mai 2014 im jeverschen Lokschuppen Frühlingsgefühle zu wecken. Auf Einladung des Rotaryclubs Jever-Jeverland sang der Chor zugunsten des Elternvereins krebskranker Kinder. Rund 1000 Euro Reinerlös kommen dem guten Zweck zugute.

Nicht nur dem Publikum, auch dem Chor hat das Konzert an diesem Donnerstag Abend  im Lokschuppen riesigen Spaß gemacht. Der herzliche Dank gilt dem Künstlerforum Jever e. V., das den urigen Saal mit seiner tollen Atmosphäre zur Verfügung stellte. Dessen Vorstandsmitglied Michael Schmidt nahm sich drei Abende Zeit, den Chor bei zwei Proben und dem Konzert technisch mit Licht und Lautsprecheranlage zu unterstützen.

 

Stimmbildungs-Wochenende              mit Maren Böll

Maren Böll (links) arbeitet mit unserem Bass.

Als euphorisierend erlebte der Popchor CantaMare seinen Workshop mit der Bremer Stimmbildnerin Maren Böll Anfang Februar 2014 auf dem Gut Ankelohe bei Bad Bederkesa. Chorleiterin Susanne Siefken hatte Maren Böll auf einer Chorwoche in Bald Waldsee kennen gelernt und für dieses Arbeitswochenende gewinnen können. Auf Gut Ankelohe fand man hervorragende Bedingungen vor.

Aufbauend auf der guten Arbeit von Susanne, die den Chor zu rhythmischer Sicherheit und präziser Tongebung herangeführt hat, konnte Maren Böll genau da ansetzen, wo noch Trainingsbedarf besteht - an der Stimmtechnik und der Homogenität des Chorklangs.

In tutti, aber auch in den Registerproben mit den einzelnen Stimmen arbeitete Maren Böll, analysierte präzise die Schwächen und wusste mit schlafwandlerischer Sicherheit die stimmtechnischen oder lautmalerischen Hebel anzusetzen, die den gewünschten Effekt erzielten.

In den Registerproben arbeitete sie mit jedem einzelnen Sänger und jeder einzelnen Sängerin und führte ihn bzw. sie mit ihrer charmanten und freundlichen Art wie auf Flügeln in ganz neue, zum Teil nie erlebte Dimensionen. Hier war es der Stand, dort die Lockerheit des Kiefers, beim Dritten die Atmung, beim Vierten schlichtweg der zu entwickelnde Mut, dann ein anderer Stimm-Modus - eigentlich alles einfache und leicht abrufbare Dinge.

Sie erlebe nicht oft einen so gut vorbereiteten und derart intensiv mitarbeitenden Chor, lobte Maren Böll.

Der nächste Termin mit Maren Böll ist bereits terminiert. Am 5. Juli trifft man sich wieder - steter Tropfen höhlt den Stein. Wir freuen uns darauf.

Stimmungsvolles Adventskonzert       mit "4sax"

Foto: foto-design-schreiber.de

Besinnlich, fröhlich und beschwingt in den Advent 2013 – wer sich musikalisch auf das Weihnachtsfest einstimmen wollte, war in den Konzerten des Popchors CantaMare genau richtig. Die drei Auftritte des Chores locktenb im Dezember insgesamt rund 600 Zuschauer in die Kirchen von Heppens (Wilhelmshaven), Cäciliengroden und in Jever.

In Heppens gestaltete man das Konzert zusammen mit dem Saxophon-Quartett „4sax“. 4sax“, das sind Martin Stritzel (Sopran- und Altsaxophon), Daniela Hirth (Altsaxophon), Gerd Marheineke (Tenorsaxophon) und Thomas Lisse (Baritonsaxophon). Die Vier spielten Arrangements von Martin Stritzel, der die Stücke dem Ensemble auf den Leib schreibt. Auf Bach folgte in dem Konzert die Romantik, bevor es im Swing weihnachtlich wurde. Damit leitete „4sax“ über zum Popchor CantaMare, den die vier Musiker bei zwei Stücken begleiteten, bevor der Chor unter der Leitung von Susanne Siefken a cappella fröhlich und unterhaltsam weitermachte. Vom jazzigen "Shepherds Blues" zum "Oh Tannenbaum" bot der Chor Neues bzw. Altes in neuer neuer Verpachung.

Das Solo des 15-jährigen Michel Theilen als krönenden Abschluss rührte das Publikum in Heppens und Cäciliengroden besonders an.

In Jever freute sich Pastor Harland über eine besonders große Zahl von Gottesdienstbesuchern, die dieses Mal die Andacht mit Musik besuchten.

 


Tolle Konzerte in Emden und Schortens

Viel Freude hatten Publikum und Sänger bei den beiden Konzerten, die CantaMare zusammen mit dem Chorwurm aus Emden gab. Am 30. August 2013 in der Schweizer Kirche in Emden und am 14. September im Bürgerhaus Schortens. Beide Male war die "Hütte" voll und das Publikum begeistert. Die Wilhelmshavener Zeitung schrieb über das Konzert in Schortens:

*

"Während „CantaMare“ viele moderne Stücke neu interpretierte, setzten die Emder auf Evergreens. Diese Mischung kam beim Publikum sehr gut an.

SCHORTENS/FR – Im Original prägen schwere Gitarrenriffs die Melodie, „Rammstein“-Sänger Till Lindemann röhrt mit tiefer Stimme die Zeilen zu „Engel“. Dass das Stück auch anders funktioniert, bewiesen am Sonnabend die Sängerinnen und Sänger von „CantaMare“. Der A- appella-Chor aus Sande trat im ausverkauften Bürgerhaus Schortens auf – und begeisterte das Publikum mit einer gelungenen Mischung aus klassischen Stücken und Adaptionen moderner Popund Rockmusik.

Neben „Rammstein“ standen Stücke von Annett Louisan oder „Coldplay“ auf dem Programm, das der Chor unter Leitung von Susanne Siefken für das Konzert einstudiert hatte. Das war für den ein oder anderen Zuschauer überraschend – allerdings durchweg im positiven Sinne.

Nach dem Auftritt hatten sich im Publikum schnell neue Fans gefunden, die eigentlich ein etwas anderen Chorkonzert erwartet hatten. Sie dankten den Sängern mit viel Applaus.

„CantaMare“ gestaltete den Abend aber nicht allein. Den zweiten Teil des Konzerts übernahm der „Chorwurm“ aus Emden. Eine erste Ausgabe dieses gemeinsamen Musikabends hatte es bereits vor einiger Zeit in Emden gegeben und war auch dort vom Publikum gefeiert worden.

Im Gegensatz zu „CantaMare“ setzte der „Chorwurm“ unter Leitung von Foelke Jürgens auf Evergreens wie Stücke aus dem deutschen Schlager der 30er und 40er Jahre. Da durfte der „Kleine grüne Kaktus“ ebenso wenig fehlen, wie „Kein Schwein ruft mich an“. Viel Applaus gab es aber auch für das „Beatles- Medley“ der Sänger. Und am Ende des Abends stand zumindest für das Publikum fest, dass eine Wiederholung dieses gemeinsamen Konzert absolut wünschenswert ist."

 

Jazz-Chor-Seminar in Bonn besucht

Im Juli 2013 besuchten Chorleiterin Susanne Siefken und der Vereinsvorsitzende Hartmut Siefken ein Jazzchor-Seminar des Deutschen Musikrates in der Andreas-Hermes Akademie in Bonn-Röttgen.

 

Hier trafen sie mit Sängerinnen und Sängern sowie Chorleiterinnen und Chorleitern von Chören, die schon einmal am Deutschen Chorwettbwerb teilgenommen haben, zusammen.

 

Dozenten des von Dr. Matthias Becker organisierten Workshops waren Kim Nazarian, Sopranistin der New York Voices, Peder Karlsson aus Stockholm von der schwedischen  Realgroup und der bei Boston lebende Bob Stoloff, international gefragter Body- und Vocal-Percussionist, der unter anderem an der renommierten Hochschule für zeitgenössische Musik, dem Bostoner Berklee College of Music, lehrte und auf Festivals und Workhops rund um die Welt seine Technik vermittelt. Außerdem trafen Siefken auf eine gute Bekannte: Reinette Zijtveld-Lustig, Hochschuldozentin aus Würzburg, die hier in Einzelstunden Stimmbildung anbot.

 

Insgesamt neun Stücke zum Teil hohen Schwierigkeitsgrads wurden während des einwöchigen Workshops einstudiert, wobei Rhythmik, Gesangstechnik und Interpretation geschult wurden, ferner wurden das freie Improvisieren und Scatten geübt.

 

Für Hartmut Siefken war der Workshop insofern eine persönliche Sternstunde, als er von Kim Nazarian dafür ausgeguckt wurde, beim Abschlusskonzert das lyrische Solo in dem Stück "I Can't Believe You're in Love With Me" zu singen. Das Foto zeigt ihn mit Kim Nazarian.

 

 

Den Saal in Aurich gerockt

Einen tollen Auftritt hatte der Popchor CantaMare am 13. Juni 2013 in den Berufsbildenden Schulen in Aurich. Hier sangen die Sander in der Reihe Kult-Tour vor ausverkauftem Saal.

Nachdem die Modern Musical Voices aus Aurich mit einem bunten Potpourri aus verschiedenen Musicals, einer munteren Choreografie und vielen Kostümwechseln das Publikum unterhalten hatten, war es an CantaMare, die Zuhörer im zweiten Konzertteil noch einmal kräftig aufzumuntern. Was dem Chor gelang. Das Publikum ging begeistert mit und sparte wahrlich nicht mit Applaus für den Auftritt, bei dem ein regelrechter Funkenflug der Begeisterung übergesprungen ist.

Mit Linus Kasten in Bremerhaven geprobt

Auch für Susanne lehrreich: Linus Kasten studiert zwei seiner Stücke mit CantaMare ein.

Großen Spaß hatten die Mitglieder des Popchores CantaMare bei einem dreitägigen Probenwochenende Ende Februar 2013 in Bremerhaven. Das Besondere war der Besuch des Arrangeurs Linus Kasten aus Oldenburg, von dem der Chor zwei Stücke im aktuellen Repertoire hat: "Have a Talk With God" und "Boogie". Linus Kasten ist dafür bekannt, dass sich seine jazzigen Harmonien manchmal arg "reiben". Der Musikprofi, der seine ersten chordidaktischen Erfahrungen beim coro piccolo in Wilhelmshaven machte, danach einige Jahre "Just Friends" in Bremen leitete und sich als Workshop-Dozent einen Namen gemacht hat,  arbeitete sowohl an der Interpretation seiner Stücke wie auch am Chorklang und an der Rhythmik. Es war schon erstaunlich, mit welchen kleinen Tricks sich manchmal deutlich erfahrbare Effekte einstellen. Die Chormitglieder genossen diese Erfahrung und freuen sich auf ein Wiedersehen.



Linus Kasten arbeitet mit dem Bass.

Rund 1000 Euro für Familienbildungsstätte

Die "Wilhelmshavener Zeitung" über unser Wohltätigkeitskonzert am 19. Oktober 2012:

 

Rund 350 Zuhörer genossen am Freitag Abend in der Christus- und Garnisonkirche ein romantisches Konzert mit dem a-cappella-Chor CantaMare, der hier auf Einladung der Kirchengemeinde Wilhelmshaven sang. Die Sängerinnen und Sänger aus Wilhelmshaven und Friesland traten mit einem bunt gemischten Programm auf, in dessen Mittelpunkt das Thema Liebe stand. Zu Gehör brachten sie Jazz-Standards, sowie englische und deutsche Popsongs aus den vergangenen beiden Jahrzehnten. Manches Stück kam in den a-cappella-Arrangements überraschend anders daher, wie beispielsweise der Disko-Kracher „Viva la Vida“ von Coldplay, den der Chor im Arrangement des Dänen Jens Johansen in einer ausgesprochen getragenen Version sang – ganz dem eigentlich schwermütigen Text entsprechend.

„Ich & ich“ mit „So soll es bleiben“, Annett Louisan mit „Drück die 1“, die Wise Guys mit „Jetzt ist Sommer“, die Bee Gees mit „How deep is your love“ “ waren ebenso zu hören wie „Das Rendezvous“ von Oliver Gies von der angesagten a-cappella-Gruppe „Maybebop“ oder die älteren Musical- und Film-Schmachtfetzen „Candle on the water“ und „My Funny Valentine“. Die kleine Besetzung des Chores sang die Soft-Rock-Ballade „Just the way you are“ und das von den King's Singers barock adaptierte „Can't buy me love“. Umrahmt wurde das Programm von zwei Gospels, „Joshua“ und „He is always close to you“.

Der von Susanne Siefken geleitete Chor sang sauber intoniert, homogen in den Stimmen, dynamisch ausdifferenziert und sicher auch in rhythmisch anspruchsvollen Passagen. Durchs Programm moderierte Hartmut Siefken. Das Publikum honorierte die Darbietungen des Chores mit lang anhaltendem Schlussapplaus. In der Kollekte am Ausgang zugunsten der Evangelischen Familienbildungsstätte fanden sich 970 Euro.

Susanne Siefken lädt Männer mit Tenorstimme ein mitzusingen. Es sei jetzt ein günstiger Zeitpunkt einzusteigen, weil ein neues Programm erarbeitet werde.



Hochschuldozentin Zijtveld-Lustig feilt am Chorklang

Zu einem intensiven Probenwochenende setzte jetzt der Pop- und Jazzchor CantaMare vom 30. August bis 2. September 2012 nach Langeoog über. Chorleiterin Susanne Siefken hatte die renommierte Jazzsängerin und Stimmbildnerin Reinette Zijtveld-Lustig, die an den Musikhochschulen Nürnberg und Würzburg unterrichtet, für einen Arbeitsbesuch an der Küste gewinnen können.

In enger Abstimmung mit Susanne Siefken feilte Reinette Zijtfeld-Lustig am Repertoire des Chores, gab Tipps dafür, wie man gewisse Klippen im Gebrauch der Stimme umschiffen und dem Gesang eine andere Färbung und größere Intensität verleihen kann, gab nicht zuletzt interpretatorische Hinweise und zeigte, wie sich gewisse rhythmische Probleme leicht beheben lassen.

Sie bescheinigte dem Chor eine sehr gute stimmliche Qualität, große Offenheit, Arbeitsfreude und die Fähigkeit, die Hinweise schnell umzusetzen. Selten habe sie erlebt, so gut mit der Chorleitung kooperieren zu können wie mit Susanne Siefken.

Die Chormitglieder, die an diesem Wochenende nicht zuletzt auch viel gefeiert haben und mit einem spontanen Auftritt eine im selben Hause feiernde Hochzeitsgesellschaft begeisterten, kehrten „beseelt“ nach Hause zurück.

Mit Cantaloop im Pumpwerk

Cantaloop aus Hamburg

CantaMare und Cantaloop - zwei tolle Pop-Chöre haben am 2. Juni 2012 das Wilhelmshavener Publikum begeistert.

" friends in concert ", das hieß zum zweiten Mal Groove, Swing und fetzige Jazz-Harmonien.

Und das ausverkaufte Pumpwerk war auch bei diesem Auftritt eine tolle Location - vielen Dank an das ganze Team.



Konzertbericht der "Wilhelmshavener Zeitung"

Schöne Stimmen polierten Perlen des Popgesangs

 

Der Chor aus Wilhelmshaven und Friesland feierte seinen zehnten Geburtstag. Viele alte und neue Freunde feierten mit.

 

VON URSULA GROSSE BOCKHORN

 

WILHELMSHAVEN – Das Wochenende stand im Zeichen des Gesangs. Offiziell zwar nur im Ruhrgebiet, wo der  „Day of Song“ in 49 Städten begangen wurde. Doch der Chor Cantamare sorgte dafür, dass auch an der Küste Gesang vom Feinsten zu hören war.

Der Chor aus Wilhelmshaven und Friesland feierte seinen zehnten Geburtstag und hatte dazu unter dem Motto „Friends in Concert“ alle seine alten und neuen Freunde ins Pumpwerk eingeladen. Und viele, viele kamen: Seit Tagen schon war das Konzert ausverkauft.

Zu den neuen Freunden gehören auch die 35 Sangesschwestern und -brüder vom Chor Cantaloop aus Hamburg. Auch wenn Cantamare den Abend mit dem Titel „I wana be the only one“ eröffnete, wollte der Chor durchaus nicht allein das Publikum beglücken, wie  Chorleiterin Susanne Siefken verkündete.

Schon die Namen der beiden Chöre deuten auf  grundsätzliche Nähe bei unterschiedlichen Nuancen hin. Beide bewegen sich im  Spektrum zwischen Chor und A Cappella- Ensemble und haben sich ein Repertoire aus Pop- und Jazztiteln erarbeitet. Cantamare erweckt nicht nur alte Hits der Beatles und Bee Gees zu neuem Leben, sondern reitet auch geschickt auf der deutschen Welle – der neuen in erster Linie – und scheut sich nicht einmal vor Heavy-Metal-Titeln, die aber, aus den Kehlen von Cantamare kommend, die Ohren nicht betäuben, sondern betören.

Prononcierte Lautmalerei, nicht immer ganz perfekt, aber wunderbar schräg, gelegentlich schrill und immer wieder mit Witz: So hält Cantamare sein Publikum bei Laune. Wenn  statt des erwarteten Happy Ends im Lied die Bude brennt, tobt der Saal ebenso wie bei einer Version der „Capri-Fischer“, die selbst Rudi Schuricke die Lachtränen in die Augen getrieben hätte.

Altbekanntes neu und ungewohnt klingen zu lassen, hat sich auch  Cantaloop vorgenommen. George Michael, Peter Gabriel, Sting, Joni Mitchell – wer hat  deren Lieder nicht schon gehört, und von den unterschiedlichsten Interpreten.

Aber  Cantaloop  gelingt es, den sorgfältig ausgesuchten Perlen einen ganz eigenen Glanz zu geben. Ausgefeilte Arrangements, kompakter, dabei fein abgestimmter, sehr dynamischer fünf bis zwölfstimmiger Gesang sind das Erfolgsrezept dieser musikalischen Politur. Die Ovationen des Publikums begeistern wiederum den Chor. Der  Abend beweist: Der von manchen totgesagte Chorgesang ist quicklebendig. 

Adventskonzerte 2011

Insgesamt gut 300 Besucher kamen zu den beiden Adventskonzerten 2011 nach Jever und Cäciliengroden.

Sowohl dem Chor als auch seinen Gästen machte die Mischung aus internationalen Weihnachtsliedern und humorvoll vorgetragenen Geschichten zur Weihnachtszeit (unvergleichlich dabei Ingrid Kunstreich mit ihren plattdeutsch vorgetragenen Stücken) erkennbaren Spaß.

Viel Applaus war der Lohn für Sänger und Vortragende - dafür hat sich die Probenarbeit gelohnt.



Auftritt im Werkhof Lübeck 2011

Genau ein Jahr nach dem ausverkauften Konzert im Pumpwerk stattete CantaMare seinen Freunden im schleswig-holsteinischen Berkentin, den Baltic Jazz Singers, den fälligen Gegenbesuch ab.

Im Werkhof, einer alternativen Einkaufsgalerie am Rande der Lübecker Altstadt, gaben die beiden Chöre am 11. September 2011 wieder ein tolles Konzert, das vom Publikum begeistert aufgenommen wurde.

Während CantaMare neben einigen englischen Schmankerln vor allem Deutsch-Pop-Arrangements und einige alte Schlager in modernen Chorfassungen darbot, traten die Baltic Jazz Singers wieder wie im Pumpwerk in ihrer Rocker-Kluft und mit entsprechend rockigem Programm auf.

Lübeck bei Tag und Nacht und die gute Verpflegung durch die Gastgeber waren angenehme Begleitumstände dieses Konzertausflugs.



Friends in concert im Pumpwerk 2010

CantaMare im Pumpwerk 2010

Tosender Applaus für die „Baltic Jazz Singers“ aus Lübeck und „CantaMare“ aus      Friesland. Ihr gemeinsames „Konzert der Freunde“ wurde ein Konzert der Freude.

 

VON WIANNE KAMPEN

Wilhelmshavener Zeitung

 

WILHELMSHAVEN – Das Pumpwerk ist bis auf den letzten Platz besetzt. „Friends in   Concert“ steht auf dem Programm: Ein Doppel-Chorkonzert mit „CantaMare“ aus Friesland und den „Baltic Jazz Singers“ aus dem Umkreis von Lübeck erwartet das gespannte Publikum. Die Lübecker treten auf die Bühne und der Robbie Williams-Hit „Let me entertain you“ wird zum Motto. Entertainer sind sie nämlich in der Tat, die  fast 30 Sänger im tollen Outfit. Da wird geswingt und gerockt, fetzige Chorarrangements  werden stimmsicher mit viel Bühnenpräsenz in Szene gesetzt.  Der Funke springt schon beim ersten Titel über und es folgen viele Klassiker aus  Pop und Rock im frischen a-cappella-Chorgewand.

Hits von Eric Clapton oder den Rolling Stones lassen gute alte Zeiten aufleben. Wohl bekannt und dennoch ganz neu und überraschend anders. Solo-Einsätze bringen gerade die ruhigen Töne zum glänzen, ob „Fragile“ oder der „St. James Infirmary Blues“.

Für so manchen Lacher sorgt die mit viel Witz präsentierte „Bar zum Krokodil“. Als das Publikum schließlich zum „Stampf stampf klatsch“ aufgefordert wird, ist Queens  „We will rock you“ nicht weit und die Stimmung auf dem Höhepunkt. Das Pumpwerk feiert  die Baltic Jazz Singers und ihre charmante Leiterin Ingrid Kunstreich. Mit viel Herz und Humor führt sie durchs Programm, versteht ihre Sänger zu motivieren und das Publikum zu begeistern. Da zögert  keiner, in das schwäbisch-englische Finale „Muss i denn/Wooden Heart“ einzustimmen.

Können die Friesländer diese Stimmung halten? Ja, sie können. „CantaMare“ gibt

sich vordergründig heimatverbunden, wenn der Chor sein Programmunter das Thema „Wasser“ stellt, dahinter steckt aber freche, peppige Chormusik. Die Sänger haben viel Deutschsprachiges im Gepäck und spannen dabei den Bogen von den 30er Jahren bis in die heutige Zeit. Heinz Rühmanns „Ich brech’ die Herzen“ lässt schmunzeln, da  ist nicht nur die Besungene sondern auch das Publikum „hin“. Die Neue Deutsche Welle lebt aufmit einem charmant-witzig präsentierten „Leuchtturm“ und die „Caprifischer“ werden humorvoll vom Schmelz befreit. Groovig und soft wird es beim Bee Gees-Hit „How deep is your love“, stimmungsvoll erklingt „A heart in New York“. Ein abwechslungsreiches Programm, bei dem Chorleiterin Susanne Siefken die Sänger  mit Bravour führt. Präzise gibt sie die Einsätze und manövriert dabei ihre Sänger durch knifflige Rhythmen. Eine feinfühlige Begleitung durch Daniel Kasper am Flügel sowie kurzweilige Moderationen runden das Programm ab.

Zum Finale wird die Bühne in weiches Licht getaucht, beide Chöre stehen gemeinsam auf der Bühne und verabschieden sich mit dem stimmungsvollen Gospel

He’s always close to you“. Tosender Applaus ist der Dank des hochzufriedenen Publikums.



Die Baltic Jazz Singers aus Berkentin bei Lübeck.

Chorleitung

Susanne Siefken

0 44 22 / 43 83

sus.anne(at)web.de

 

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